Rein, ursprünglich, lebendig
Wasser-Erlebnis Oberbayern
Es plätschert dahin, fließt gemächlich oder bahnt sich wild seinen Weg. Das Wasser ist in Oberbayern allgegenwärtig. Zu den bekanntesten Seen der Region zählen Königssee, Chiemsee, Tegernsee, Starnberger See sowie Kochel- und Walchensee. Die längsten Flüsse sind Donau und Inn, gefolgt von Isar, Lech und Altmühl.
Ob glasklarer Bergbach, tosender Wasserfall, reißender Fluss, türkisblauer Badesee oder heilende Quelle – seit Jahrhunderten prägt das Wasser Land und Leute in der ganzen Region. Einst wichtige Handelsrouten, Fischereigebiete und geschichtsträchtige Schauplätze sind die Gewässer Oberbayerns heute Treffpunkt für Jung und Alt, Orte zum Genießen, Sporteln und Kraft tanken.
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Wasser in top Qualität
Die Wasserqualität in Bayern gilt insgesamt als hervorragend. Rund zwei Drittel des Trinkwassers gelangen völlig naturrein oder nur natürlich behandelt zum Verbraucher. Etwa 90 Prozent stammen aus gut geschütztem Grundwasser und Quellen (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz). Das Wasser aus der Leitung ist in Bayern somit auf höchstem Qualitätsniveau – ein wesentlicher Umwelt-Faktor. Denn wer im Alltag auf Leitungs- anstatt auf Flaschenwasser zurückgreift, kann jede Menge Plastikmüll vermeiden und somit die Umwelt entlasten. Auch der Energieaufwand zur Herstellung und zum Transport von Flaschenwasser fällt weg, was zu einer erheblichen Reduktion des CO2-Ausstoßes beiträgt (Quelle: Wasser-Info Team Bayern e.V.).
Diverse Initiativen und Organisationen setzen sich inzwischen dafür ein, das Bewusstsein dafür und die Nutzung von Leitungswasser hierzulande zu fördern. Zum Beispiel die Bewegung „Refill Deutschland“ Das Konzept: Läden mit dem Refill-Aufkleber an Fenster oder Tür füllen kostenfrei Leitungswasser in jedes mitgebrachte Trinkgefäß.
Auch der gemeinnützige Verein a tip: tap engagiert sich durch Aktionen, Beratung und Aufklärung für die Wasserwende in Deutschland.
Von Klamm-Wandern bis Stand-Up-Paddeln – Aktivitäten rund ums Wasser
Die Vielfalt der oberbayerischen Gewässer bringt eine Vielzahl an Möglichkeiten mit sich, um auf, im und um das Wasser aktiv zu sein. Ob sportlich ambitioniert oder einfach nur Spaß an Erfrischung und Bewegung – hier kommen Wasserratten jeder Art und jeden Alters auf ihre Kosten.
Auf den Spuren des Wassers wandern
Die tiefe Schlucht entlang des Almbachs wurde mit 29 Brücken und Stegen sowie 320 steinernen Stufen und einem Tunnel in den Felsen gesprengt und gebaut. Am Eingang zur Almbachklamm in Marktschellenberg bei Berchtesgaden findet sich außerdem Deutschlands älteste Marmorkugelmühle. Angetrieben vom Wasser des Almbachs schleift sie seit 1683 Brocken aus Untersberger Marmor zu edlen Kugeln. In der Regel ist die Almbachklamm von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet.
Umgeben von bis zu 80 Meter hohen Felswänden strömen die gewaltigen Wassermassen die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen hinunter. Einst diente der reißende Fluss dazu, Baumstämme ins Tal zu transportieren. Heute bewundern jährlich rund 200.000 Besucher:innen das eindrucksvolle Naturschauspiel. Auch im Winter ist sie einen Ausflug wert. Denn dann bieten die riesigen Eiszapfen einen geradezu mystischen Anblick, vor allem im Feuerschein bei einer geführten Fackelwanderung.
Über Stufen, Stege und Brücken führt der Weg durch die ungebändigte Ammerschlucht und durch wildromantische Mischwälder. Mit einer Länge von rund 21 Kilometern ist die Tour im Pfaffenwinkel nicht zu unterschätzen. Auch Trittsicherheit ist auf dem Weg durch die Schlucht und dem Pfad an der Reitnerbachklamm gefragt. Als Belohnung gibt es einmalige Panoramablicke, schöne Einkehrmöglichkeiten und besondere Rastplätze am Wasser.
Der Weg durch die Wimbachklamm im Nationalpark Berchtesgaden ist relativ kurz, dafür aber umso spektakulärer: Auf einer Länge von etwa 200 Metern schlängelt sich der Wanderweg über Brücken und Stege, während der Wildbach mit lautem Getöse und in steilen Wasserfällen die enge Felsschlucht hinabstürzt. Wer noch etwas weitergeht, kann im Wimbachschloss einkehren: Das einstige Jagdschloss der Wittelsbacher ist heute eine Berggaststätte im Nationalpark.
Die leichte Wanderung zu den 12 Meter hohen Josefsthaler Wasserfällen nahe des Schliersees führt am Bach entlang durchs Josefstal. Dabei gurgelt das Wasser vor sich hin, springt über ein paar Felsstufen hinunter, ehe es sich wieder in einigen Gumpen beruhigt. Ein kleines Naturschauspiel und eine schöne Rundwanderung, die sich sehr gut für Familien eignet und sogar mit Kinderwagen begehbar ist.
Die 3-Seen-Wanderung mit Start und Ziel in Krün bei Mittenwald führt zu den drei Moorseen Barmsee, Geroldsee und Grubsee. Dabei immer wieder im Blick: die imposanten Gebirgszüge von Karwendel, Estergebirge und Wetterstein.
Der sogenannte Prinzenweg ist ein wahres Highlight unter den Wanderungen am Tegernsee. Auf rund 15 Kilometern und über 700 Höhenmetern wechseln sich beschauliche Wege und Steige mit atemberaubenden Ausblicken ab. Über den Berggasthof Neureuth (1264 m) und den Gindelalmschneid (1335 m) geht es stets in Richtung Osten auf gut begehbaren Wegen zum Schliersee.
Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ führt der LechErlebnisWeg über mehrere Tagesetappen von Landsberg am Lech bis nach Füssen. Dabei durchqueren begeisterte Fernwander:innen die einzigartige Fluss- und Seenlandschaft des Lechs, gemütliche Ortschaften und historische Altstädte. Die rund 86 Kilometer lassen sich bequem in fünf Tagen zurücklegen.
Wassererlebnis und Burgpanorama verspricht der Naturlehrpfad Wöhrsee in Burghausen: Der Weg führt durch die mittelalterlichen Wehrtürme dicht am Seeufer entlang und bietet eine grandiose Aussicht auf die längste Burg der Welt. Etwas versteckt liegt eine alte Heilquelle, die „Herzogbadquelle“. Umgestaltet zum Kneippbecken bringt sie heute Erfrischung und Belebung. Auf dem Fußfühlpfad lassen sich barfuß Sand, Steine, Erde und viele andere Untergründe ertasten.
Surfen und Staunen an der Eisbach-Welle
Einer der wohl legendärsten Wasser-Schauplätze in München ist die Eisbachwelle im Englischen Garten. Seit etwa vier Jahrzehnten versuchen sich geübte Surfer:innen unter den gespannten Blicken zahlreicher Zuschauer:innen an der stehenden Flusswelle mitten in der Stadt. Auch so manche internationale Surf-Legenden wie etwa Weltmeister Mick Fanning und Robby Naish stiegen hier bereits aufs Brett. Ursprünglich war die Welle nur wenige Wochen im Jahr surfbar. Das änderte sich, als der Münchner Walter Strasser in den 1980er-Jahren eine Eisenbahnschwelle im seitlichen Flussbett montierte. Es gibt heute außerdem eine mobile Rampe, mit der die Eisbachwelle stabilisiert werden kann. Die Welle ist ausschließlich den Surfer:innen vorbehalten. Baden und Schwimmen ist hier nicht erlaubt.
Mit dem SUP die oberbayerischen Seen erkunden
Stand-Up Paddeln hat sich zum absoluten Wassersport-Trend entwickelt, auch in Oberbayern. Verständlich, schließlich lassen sich die oberbayerischen Flüsse und Seen kaum einfacher erkunden als auf dem SUP-Board. Stehend oder kniend paddelt man bei mäßigem Wind und geringem Wellengang ohne große Anstrengung auf das Wasser hinaus, genießt die Ruhe abseits der anderen Badegäste und das leichte Schaukeln der Wellen.
Wer die sportliche Herausforderung sucht, erhöht entweder die Geschwindigkeit, wagt sich an eine geführte Wildwasser-Tour oder nimmt an einer Yoga- oder Pilatesstunde auf dem Brett teil. Angebote dafür gibt es mittlerweile an vielen oberbayerischen Seen, unter anderem am Chiemsee, Starnberger See, Ammersee, Kochel- und Walchensee.
Doch stellt der SUP-Boom die Regionen auch vor Herausforderungen: So kommt es vermehrt zu Unfällen auf dem Wasser, Verschmutzung durch Müll und Störung von Tieren. Auf SUP-Touren gilt daher immer: vorab über örtliche Regeln und Gegebenheiten wie Schiffsverkehr, Naturschutzgebiete, etc. informieren und sich achtsam und verantwortungsbewusst gegenüber der Natur verhalten.
Noch mehr Action gefällig? Wie wäre es mit einer Partie Rafting oder Canyoning? Geführte Touren gibt es auch hier zur Genüge, z.B. mit Start im Inntal, in Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen oder Lenggries.
Am Wasser entlang in die Pedale treten
Die Seen und Flüsse der Region als stetige Begleiter erstrecken sich die Wasser-Radlwege Oberbayern auf über 1.200 Kilometern und verbinden charmante Orte mit malerischen Landschaften und vielfältigen Kultur- und Freizeitangeboten. Drei Hauptschleifen widmen sich jeweils einem charakteristischen Thema der Region – dem Hopfen im Norden, dem Salz im Südosten und der Kunst im Südwesten. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist dabei stets die Landeshauptstadt München.
Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Radwege, die sich durch ihre Nähe zum Wasser auszeichnen. Etwa der Donauradweg, der sich im Norden Oberbayerns von Neuburg an der Donau bis Ingolstadt zieht. Oder der Bodensee-Königssee-Radweg, der auf 418 Kilometern von Lindau bis ins Berchtesgadener Land führt. Der Ammer-Amper-Radweg folgt der Ammer von ihrer Quelle bei Oberammergau bis zum Ammersee.
Durch die von eiszeitlichen Gletscherströmen geformte Landschaft im Rupertiwinkel verläuft die 30 Kilometer lange Wasser-Erlebnistour. Die Runde ist auch mit Handbike ein Erlebnis.
Ein Stück Salzgeschichte erwartet Radler:innen wiederum auf dem Salzhandelsweg. Auf 97 Kilometern führt der Weg entlang der ehemaligen Salzhandelsroute auf der Salzach von Stammham bis nach Bad Reichenhall und passiert dabei historische Salzachstädte wie Tittmoning und Burghausen.
Erholen, Heilen, Genießen – Wasser & Gesundheit
Oberbayern ist Ursprung zahlreicher Heil- und Genussquellen. Ihre Wasserqualität verdanken diese der besonderen Geologie der Alpen: Die Gesteinsschichten filtern und schützen das Wasser nicht nur, sie reichern es zusätzlich mit wertvollen Mineralstoffen an, was ihm seinen besonderen Geschmack und seine wohltuende Wirkung verleiht. Vielen Quellen werden gar heilende Kräfte nachgesagt. Schon vor hunderten von Jahren nahmen Menschen weite Wege in Kauf, um die Wunder besagter Quellen am eigenen Leib zu erfahren. So manche gesundheitsfördernde Wirkung ist tatsächlich belegt, andere haben religiöse Wurzeln, entspringen Sagen und Legenden.
Auch das Schlossgut Mariabrunn, acht Kilometer nördlich von Dachau entfernt, verdankt seine Gründung der dortigen Quelle, die im 17. Jahrhundert den Holzhauer Stephan Schlairböck von seinem Leiden erlöst haben soll. Was heute vor allem für seine Schlosswirtschaft samt schönem Biergarten bekannt ist, wuchs damals zu einem bedeutenden Wallfahrtsort heran, den auch Sissi, die Kaiserin von Österreich, oder Zar Alexander II. von Russland besuchten.
1909 suchte der Holländer Adrian Stoop am Tegernsee, im heutigen Bad Wiessee, nach Öl. Doch statt Öl fand er die stärkste Jod-Schwefelquelle Deutschlands. Ein Wiesseer Arzt erkannte die Heilkraft des Wassers und leitete dessen Untersuchung ein. 1914 wurde die Jod-Schwefel-Quelle zur „König-Ludwig-III.-Quelle“ ernannt, 1919 das erste Heilbad eröffnet und wenige Jahre später wurde aus „Wiessee“ der Kurort „Bad Wiessee“. Wie die PMU Salzburg 2018 erneut bestätigte, regt das weiche Wasser das Immunsystem nachhaltig an. Darüber hinaus kommt es zur Verbesserung von Haut und Bewegungsapparat, bei Durchblutungsstörungen oder für die Entsäuerung des Körpers zum Einsatz.
In Freising am Weihenstephaner Berg liegt eines der angeblich ältesten bayerischen Quellheiligtümer. Die Korbiniansquelle wurde laut Legende von ihrem Namensgeber und Schutzpatron der Stadt Freising, dem Heiligen Korbinian, erweckt. Schon im 12. Jahrhundert soll sie die Gattin des Kaisers Friedrich Barbarossa von Aussatz geheilt haben. Die Quelle verschließt ein Gitter, das nur jeden ersten Sonntag im Monat offensteht.
Das Quellgebiet der St. Leonhardsquelle in den Ruhpoldinger Bergen galt schon bei den Römern als Kraftplatz. Im 18. Jahrhundert soll der von verschiedenen Leiden geplagte Christoph Riel die Quelle wiederentdeckt haben, nachdem ihm der Heilige Leonhard im Traum erschienen war. Danach wurde sie schnell zum Ziel von Wallfahrern und später der feinen Münchner Gesellschaft. Man erhoffte sich durch Baden und Trinken des Wassers Besserung bei Knochenbrüchen, Gelenkbeschwerden, Augenleiden oder Schwangerschaftsbeschwerden. Seit 1996 wird das Wasser im Familienbetrieb abgefüllt, wobei das Sortiment inzwischen neun verschiedene Wassersorten aus sechs Quellen umfasst. Jede davon hat ihren eigenen energetischen Hintergrund. So wird die Mondquelle direkt am Quellort in Bad Leonhardspfunzen immer zur Vollmondzeit abgefüllt, da ihr bioenergetischer Wert dann um das Dreifache steigt.
Bad Adelholzen in Siegsdorf gilt als eines der ältesten Heilbäder Bayerns. Hier entspringt die Primusquelle – benannt nach dem römischen Legionär Primus, der sich im 3. Jahrhundert nach Christus als Glaubensbote im Chiemgau aufgehalten und die Quelle mit ihrer heilsamen Wirkung entdeckt haben soll. 1907 erwarb die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul das Kurbad Adelholzen. Der Ort sollte den damals mehr als 1.500 Ordensschwestern zur Erholung dienen. Nur zum Nebenverdienst füllten die Schwestern das Quellwasser in aufwändiger Handarbeit ab. Daraus entstand das Unternehmen Adelholzener Alpenquellen GmbH, das heute ca. 635 Millionen Flaschen Heil- und Mineralwasser sowie Erfrischungsgetränke in die Welt verschickt. In der Adelholzener „Wasserwelt“ können Besucher:innen mehr über die Unternehmensgeschichte erfahren und einen Blick hinter die Kulissen der modernen Abfüllanlagen und Produktionshallen werfen.
Neben den zahlreichen Heilquellen lohnt sich auch ein Besuch der Thermen in der Region, um sich selbst ein Bild von den heilsamen und gesundheitsfördernden Eigenschaften des oberbayerischen Wassers zu machen. Zum Beispiel in Erding, in Bad Aibling nahe des Chiemsees oder in Bad Reichenhall, wo zudem Salz bzw. Sole aus den Alpen für Wohlbefinden sorgt.
Wasser – die Grundzutat für oberbayerischen Genuss
Reinstes Quellwasser bildet zusammen mit Hopfen und Gerste die Grundlage des oberbayerischen Bieres. Offiziell besiegelt wurde das im Jahre 1516 mit dem Bayerischen Reinheitsgebot in Ingolstadt. Neben großen Namen wie Erdinger Weißbräu, Paulaner oder Hofbräu prägen auch die vielen kleinen, privaten Brauereien die einzigartige oberbayerische Bierkultur.
Etwas hochprozentiger geht es in den oberbayerischen Destillerien zu: Gleich zwei davon finden sich in der Nähe des Schliersees. Seit 1928 entstehen in der Destillerie Lantenhammer regionale Spirituosen – von traditionellen Edelbränden, über fruchtige Liköre, Bavarian Vodka und Dry Gin bis hin zum Balsam Essig.
Nicht weit davon entfernt: die SLYRS Destillerie. Ein Zufall? Nein. Denn hinter SLYRS stehen keine Geringeren als die Brüder Florian und Anton Stetter, die Enkelsöhne von Josef Lantenhammer. Inspiriert von einer Studienreise nach Schottland, wagte sich Florian Stetter in den 90ern an seinen ersten oberbayerischen Single Malt Whisky. Mit Erfolg: Heute entstehen in der Destillerie diverse Whisky-Kreationen. Zur Herstellung kommt das frische, mineralhaltige Wasser der Bannwaldquelle zum Einsatz.
Und auch viele andere regionale Produkte sowie traditionelles Handwerk drehen sich rund um das heimische Wasser. So auch die Fischerei. In den nährstoffreichen Gewässern Oberbayerns sind zahlreiche verschiedene Fische zuhause. Allein im Chiemsee tummeln sich rund 30 Fischarten. Die häufigsten sind hier Renke, Brachse und Saibling, seltener sind Hecht, Seeforellen, Zander, Maränen oder Glasaale zu finden. Eine besondere regionale Spezialität ist die Chiemsee-Renke, verwandt mit der Forelle, andernorts auch bekannt als Felchen.
16 Familien rund um den Chiemsee sind noch in der Fischerei tätig, viele davon als Vollerwerbsfischer. Einige Fischerfamilien blicken auf eine 400 Jahre alte Tradition zurück. Nachhaltigkeit wird großgeschrieben: die Maschengröße der Fischernetze ist so groß, dass junge Renken bis vier Jahre nicht gefangen werden. Die Chiemsee-Renke und die Hechte werden mit eigenem Fischlaich gezüchtet. So können rund 100 Millionen Renkenbrütlinge jährlich wieder im Chiemsee ausgesetzt werden.
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Von den imposanten Alpen im Süden bis hin zur tiefblauen Donau im Norden, von malerischen Orten, weltberühmten Schlössern und der bayerischen Bierkultur bis hin zu aufstrebenden Wirtschaftsstandorten und der Weltstadt München: Mit seiner Vielfalt zählt Oberbayern zu den bedeutendsten Urlaubsdestinationen Europas. Der Tourismus Oberbayern München e.V. mit Sitz in München ist die touristische Dachorganisation für Oberbayern und vertritt die Interessen seiner rund 70 Mitglieder – mit der gemeinsamen Mission: die Wertschöpfung, ebenso wie die Wertschätzung gegenüber der Tourismusregion Oberbayern nachhaltig zu stärken. www.oberbayern.de
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