Musik geht tiefer


Musik begeistert, verbindet, motiviert und setzt Emotionen frei. Sie ruft Erinnerungen wach und kann sogar Schmerzen lindern. Wie wichtig es deshalb ist, dass Menschen mit teils sogar schwerer Hörbeeinträchtigung wieder uneingeschränkt Musik hören und auch genießen können, darauf will MED-EL, der führende Hersteller für implantierbare Hörlösungen, mit einer breit angelegten Kampagne „Musik geht tiefer. Mit MED-EL.“ aufmerksam machen.

Musik geht tiefer

Betroffene musikbegeisterte Protagonist*innen, die dank eines Cochlea-Implantats nun wieder ihrem Beruf oder Hobby nachgehen können, kommen hier u.a. zu Wort. Am 21. Juni 2023, dem „Tag der Musik“, will MED-EL die Öffentlichkeit für die Bedeutung eines uneingeschränkten Hör-Genusses sensibilisieren.

Starnberg, 20. Juni 2023 (jt): Musik ist mehr als die rein melodische Abfolge von Tönen in einem bestimmten Rhythmus. Sie weckt Emotionen und Erinnerungen, verbindet Menschen und schafft Gemeinschaft. Doch für viele bleibt dieses Erlebnis wegen einer schweren Hörbeeinträchtigung oder gar Hörverlust unmöglich. MED-EL, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Mithilfe von mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantaten (CI) unterstützt das renommierte Medizintechnik-Unternehmen von Hörverlust Betroffene dabei, wieder hören und damit auch Musik wieder genießen zu können. Anlässlich des Tags der Musik, der jährlich am 21. Juni begangen wird, will MED-EL auf die Bedeutung eines uneingeschränkten Hörerlebnisses aufmerksam machen und aufzeigen, wie dieser dank neuester Medizintechnik für Hörgeschädigte wieder möglich ist. In der begleitenden, großangelegten Aufklärungskampagne „Musik geht tiefer. Mit MED-EL“ kommen u.a. Cochlea-implantierte Musiker*innen wie Johanna Boyer oder Manfred Dünzl zu Wort.  

Vorher war für mich die Musik nur schwarz-weiß – dank CI ist sie jetzt wieder bunt!

„Seit 14 Jahren bin ich CI-Trägerin – ohne diese Implantierung hätte ich meinen Beruf als Sängerin und Regieassistentin nicht mehr wirklich ausüben können“, sagt Johanna Boyer. Die 38-jährige Singer-Songwriterin steht heute u.a. als Solo-Sängerin auf der Bühne von internationalen Musik-Events und ist seit 2012 auch offiziell für den Bereich Musik bei MED-EL zuständig. „Ich bin auf einem Ohr ertaubt. Um Musik vollumfänglich zu genießen, aber auch selbst machen zu können, ist es jedoch wichtig, dass man mit beiden Ohren hören kann. Nur so hat man den gewünschten Stereosound und das notwenige Raumempfinden, um selbst feinste Nuancen wahrzunehmen“. 2009 erhielt die Musikerin ein MED-EL-Cochlea-Implantat, hört damit wieder auf beiden Ohren und kann ihrem Beruf und ihrer Leidenschaft wieder vollständig nachgehen. „Als ich nur auf einem Ohr hören konnte, war Musik für mich nur schwarz-weiß. Mit dem CI hat meine Welt wieder Farbe bekommen, alles ist richtig aufgeblüht. Das war ein sehr emotionaler Moment für mich, als ich endlich wieder vollständig hören und alles auch räumlich wahrnehmen konnte. Was für ein Klangerlebnis“.

Welchen Unterschied das Cochlea-Implantat beim Hören verursacht, merkte die ambitionierte Musikerin bei einer Generalprobe auf der Bühne: „Leider hatte ich vergessen, rechtzeitig die Batterie für mein CI zu wechseln, auf einmal war die alte leer und das CI hat sich so ausgeschaltet. So konnte wieder nur mit einem Ohr hören – das war ein Unterschied wie Tag und Nacht.“

Johanna Boyer ist nicht nur als Musikwissenschaftlerin für MED-EL tätig, sie ist auch eines der Gesichter der neuen Kampagne „Musik geht tiefer. Mit MED-EL“, die der Hersteller für implantierbare Hörlösungen anlässlich des Tags der Musik am 21. Juni 2023 vorstellt. „Der Slogan unterstreicht die Doppeldeutigkeit von Musik – sowohl den technischen Aspekt als auch den emotionalen. Dank eines Cochlea-Implantats ist auch das Hören tiefer Töne wieder möglich – das Hörerlebnis ist intensiver und „geht unter die Haut“, fasst die MED-EL- Botschafterin zusammen.

Heute höre ich den Bass wieder – I´m happy

Auch Manfred Dünzl, Bassist der Rockband MALLET, ist heute CI-Nutzer und vertritt mit seinen positiven Erfahrungen die Kampagne „Musik geht tiefer. Mit MED-EL“.

Als er vor einiger Zeit einen Hörsturz erleidet, hat er immer größere Probleme beim Hören. Seine Rettung: ein Cochlea-Implantat, mit dem er wieder Klang erlebt und teilhaben kann. Heute geht Manfred Dünzl wie früher mit seiner Band auf Tour – und hat erst im Januar eine neue CD veröffentlicht. „Beim Musikmachen im Studio hatte ich plötzlich das Gefühl, der Kopfhörer ist kaputt, weil ich auf einer Seite nichts mehr hörte. Am Kopfhörer lag‘s aber nicht.... Später kam noch heftiger Schwindel hinzu. Mein Sohn gab mir dann den Tipp, es mit einem Cochlea-Implantat zu versuchen“, erinnert sich der Musiker. „Heute höre ich den Bass gut. Fantastisch. I‘m happy!“.

Sein Beispiel bestätigt die MED-EL Philosophie und den hohen Anspruch des Medizintechnik-Unternehmens, betont MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich. „Die Musik ist die Königsdisziplin des Hörens und liegt uns besonders am Herzen. Wir denken, dass man nur mit einer vollständigen Abdeckung der Cochlea, optimalerweise im Rahmen einer individualisierten CI-Versorgung, das volle Hör-Potenzial ausnützen kann – von den hohen Tönen bis zum Bass. Zahlreiche klinische Studien bestätigen das.1“ Außerdem können durch die tiefe Insertion der Elektrode die Tonhöhen ähnlich wie bei Normalhörenden, der passenden Stelle in der Cochlea zugeordnet werden.

Bassist, Manfred Dünzl als CI-Träger unterstützt die Kampagne Manfred Dünzl, Bassist der Rockband MALLET, ist CI-Nutzer und vertritt die Kampagne „Musik geht tiefer. Mit MED-EL“

Meludia – das Online Training für Hörimplantat-Träger*innen

Nach seiner CI-Implantation war Manfred Dünzl für die professionelle Begleitung durch einen MED-EL-Hörpaten dankbar, freute sich aber darüber hinaus über intensive und professionelle Reha- und Hörtrainingsmaßnahmen. Über seine Erfahrungen mit einem CI-Implantat berichtet der Rockmusiker auch in dem MED-EL Podcast/Youtube Video—Serie „Der rote Sessel“ ²

Eine dieser Trainingsmaßnahmen ist das Online-Training Meludia, das auch Johanna Boyer mitentwickelt hat: Die App richtet sich speziell an Hörimplantat-Träger*innen. Anhand von vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen bietet die Übungssoftware sowohl musikalischen Neulingen als auch musikalisch Erfahrenen verschiedene Aufgaben, um auf spielerische Art und Weise das eigene Musikverstehen noch besser zu trainieren, Tonhöhen zu erlernen sowie Rhythmen und Harmonien zu erkennen. Dabei passt sich die App dem individuellen Lerntempo und den Zielen seiner Nutzer*innen an.

Gratis-Hörtraining exklusiv für MED-EL Nutzer*innen

Mit Meludia baut MED-EL sein umfangreiches Portfolio an Services, die Hörimplantatnutzer*innen auch nach der Versorgung mit einem Hörimplantatsystem im Alltag unterstützen, weiter aus: „Wir wissen, für viele unserer Nutzer*innen ist Musik ein integraler Bestandteil des eigenen Lebens. Viele von ihnen hören nicht nur gerne Musik, sondern Musizieren auch selbst. Deshalb hat das Thema Musik auch einen besonders hohen Stellenwert bei MED-EL. Dies zeigt auch unsere aktuelle Awarenesskampagne „Musik geht tiefer. Mit MED-EL“, mit der wir das Bewusstsein für ein uneingeschränktes Hör-Erlebnis schärfen wollen. Wir freuen uns deshalb sehr, unseren musikaffinen Hörimplantatträger*innen in Kooperation mit Meludia mit diesem Trainingsprogramm dabei zu helfen, ihr Musikverstehen weiter zu optimieren, um so den vollen Musikgenuss zu erleben“, so Gregor Dittrich. Die Nutzung der Meludia-App ist exklusiv für MED-EL Nutzer*innen kostenlos.

MED-EL Nutzer*innen, die den die Trainings-App ein Jahr kostenlos nutzen möchte, registrieren sich dafür einfach im Service-Portal „myMED-EL“.

Weitere Informationen unter www.medel.de

1 Für das Fachpublikum stellt MED-EL hier eine Übersicht von klinischen Studien zur Verfügung.

² „Der rote Sessel“ Interview mit Manfred Dünzl Der rote Sessel - Musik geht tiefer mit MED-EL - YouTube Der rote Sessel - Musik geht tiefer mit MED-EL - YouTube

Pressemeldung zum Download

Honorarfreie Bilder zum kostenlosen Download finden Sie im Bildarchiv unter:
http://www.comeo.de/pr/kunden/med-el/bildarchiv.html


Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL weltweit mehr als 2.600 Personen aus rund 80 Nationen in 30 Niederlassungen.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 140 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com

MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH

Die MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH wurde 1992 als erste Tochterfirma des Innsbrucker Medizintechnik-Unternehmens MED-EL Medical Electronics in Starnberg gegründet. Über 170 Mitarbeiter*innen sind für Nutzer von MED-EL Hörimplantat-Systemen tätig und betreuen Kliniker, Audiologen, Techniker, Hörakustiker und Verantwortliche im Vertriebsgebiet Deutschland, Niederlande, Finnland und den ABC Inseln in den Niederländischen Antillen. Mehr Informationen unter www.medel.de

MED-EL Schweiz GmbH

Im Dezember 2017 wurde darüber hinaus die MED-EL Schweiz GmbH mit Sitz in Tägerwilen im Kanton Thurgau gegründet. Diese Niederlassung ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Medical Electronics in Innsbruck. Geschäftsführer der MED-EL Schweiz GmbH ist Gregor Dittrich. Das Schweizer Team ist für Nutzer von MED-EL Hörimplantat-Systemen tätig und betreut Kliniker, Audiologen, Techniker, Hörgeräteakustiker und Verantwortliche in der gesamten Schweiz. www.medel.com/ch

MED-EL Care & Competence Center GmbH

Die MED-EL Care & Competence Center GmbH mit Sitz in Starnberg ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH. Geschäftsführer der MED-EL Care & Competence Center™ GmbH und der MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH ist Gregor Dittrich. Mit den MED-EL Care Centern™ in Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt am Main, Hannover, München und Tübingen, sowie in Helsinki und dem niederländischen Utrecht erfüllt das Unternehmen den Anspruch eines lokalen Kompetenzzentrums und bietet Informationen rund um das Thema MED-EL Hörimplantat-Lösungen und Nachsorge. Speziell geschulte Experten bieten umfassenden Service und Informationen für Menschen, die bereits ein Hörimplantat nutzen sowie Menschen mit Hörverlust. Zudem unterstützt das Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken sowie durch qualitativ hochwertige Fort- und Weiterbildungsprogramme den gesamten Versorgungs- und Nachsorgeprozess. Öffnungszeiten der MED-EL Care Center™ und weitere Informationen zur MED-EL Care & Competence Center GmbH unter www.medel.de

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Julia Kujawa
MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH
Moosstraße 7 / 2.OG
82319 Starnberg
Tel: +49 (0)8151 77 03 73
E-Mail: Julia.Kujawa@medel.de
Internet: www.medel.de

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