HNO-Kongress in Leipzig: Versorgungsqualität von Nutzer*innen soll weiter wachsen – außerdem macht sich MED-EL stark für das Thema „Musik“


„Musik geht tiefer. mit MED-EL”: Mallet-Bassist Manfred Dünzl © Mallet

Neben dem umfassenden Portfolio an zuverlässigen implantierbaren und implantationsfreien Hörlösungen, wurde passend dazu die neue Elektrode FLEX 34 präsentiert – für eine noch bessere individualisierte Hörversorgung. Darüber hinaus ist die otologische Planungssoftware OTOPLAN noch nutzerfreundlicher geworden. Dass Musikmachen und -hören mit MED-EL Cochlea-Implantaten besonders gut harmoniert, zeigt Rockbassist Manfred Dünzl.

Starnberg, 24. Mai 2023 (jk): MED-EL, weltweit führender Hersteller von Hörimplantat-Systemen und Hörlösungen lud anlässlich der 94. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. vom 17. Mai bis 20. Mai 2021 das interessierte Fachpublikum zu seinem Symposium „Steigerung der Versorgungsqualität für Hörgeschädigte als gemeinsames Interesse von Medizin und Technik – Expert*innen und Betroffene berichten zu aktuellen otologischen Themen“ ein. Am Messestand wurde das umfassende Portfolio an implantierbaren und implantationsfreien aktiven und passiven Hörlösungen präsentiert, die neue FLEX 34-Elektrode und eine noch nutzerfreundlichere Version der otologischen Planungssoftware OTOPLAN. An zwei Try-me-Stationen konnten Besucher*innen unter einem Mikroskop selbst eine Elektrode in eine künstliche Cochlea einführen und mit Hilfe des sogenannten PMEI-Trainers die Positionierung von unterschiedlichen passiven Mittelohrimplantaten vornehmen.  Neben allen technischen Innovationen, wurde auch erstmals die neue Kampagne „Musik geht tiefer. Mit MED-EL.“ vorgestellt. Erstes Gesicht ist der im Januar 2023 CI-implantierte Bassist der Rockband Mallet Manfred Dünzl.

Schon nach der ersten Anpassung ist er begeistert: „Ich höre den Bass gut. Fantastisch. I‘m happy!“. Sein Beispiel bestätige die MED-EL Philosophie und den hohen Anspruch betont MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich. „Musik ist die Königsdisziplin des Hörens und liegt allen bei MED-EL besonders am Herzen. Wir sind davon überzeugt, dass man nur mit einer vollständigen Abdeckung der Cochlea, nach individualisierter OP-Planung und Elektrodenauswahl, das volle Hör-Potenzial ausschöpfen kann – von den hohen Tönen bis zum Bass. Zahlreiche klinische Studien bestätigen das1.“Darüber hinaus wurde beim diesjährigen HNO-Kongress dafür geworben, so Dittrich, dass mit noch mehr Engagement und technischer Expertise Kliniker*innen und Hersteller gemeinsam in der Lage sind, die Versorgungsqualität der Nutzer*innen weiter zu steigern.

MED-EL lud zum Symposium ein: „Steigerung der Versorgungsqualität für Hörgeschädigte als gemeinsames Interesse von Medizin und Technik – Expert*innen und Betroffene berichten zu aktuellen otologischen Themen“

Das Symposium fand am Donnerstag, den 18. Mai 2021, von 15:30 bis 17:00 Uhr statt – MED-EL lud das interessierte Fachpublikum dazu ein. Im voll besetzen Auditorium referierten und diskutierten neben MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich folgende Expert*innen: Prof. Mark Praetorius (UKE Hamburg), Prof. Diana Arweiler-Harbeck (UK Essen), Prof. Thomas Zahnert (UK Dresden), Prof. Joachim Müller (LMU München), Priv.-Doz. Dr. Veronika Volgger (LMU München) und Prof. Thomas Lenarz (MH Hannover). Außerdem zu Gast war CI-Nutzer Chris Lilienweihs. Moderiert wurde das Symposium von Prof. Timo Stöver (UK Frankfurt).

„Die beste Nachricht für mich ist, dass wir gemeinsam mit den Expert*innen immer noch mehr erreichen können. Wir mit unseren zuverlässigen Produkten, die dank der hervorragenden Forschungsarbeit der engagierten Kliniker*innen noch innovativer werden können. Am Ende bedeutet das natürlich, dass die Versorgungsqualität für die Nutzer*innen weiter gesteigert werden kann. Eine vielversprechende Perspektive für alle.“

Programmübersicht des Symposiums: MED-EL | Showpad

Anatomiebasierte CI-Anpassung dank breitem Elektrodenportfolio (Neu: FLEX 34) und einzigartiger Planungssoftware OTOPLAN

Noch besser und natürlicher hören2,3: Anantomiebasierte CI-Anpassung einfacher und präziser als je zuvor © MED-EL

Noch besser und natürlicher hören 2,3: Anantomiebasierte CI-Anpassung einfacher und präziser als je zuvor © MED-EL

„Die individualisierte CI-Versorgung ermöglicht eine optimale Wahl der Elektrode und Anpassung des CI-Systems abgestimmt auf die ganz individuellen anatomischen Gegebenheiten des jeweiligen Patienten. Das unterstreicht die MED-EL Philosophie, die jeden Patienten als einzigartiges Individuum sieht“, sagt Gregor Dittrich Geschäftsführer von MED-EL Deutschland, “nur durch eine vollständige Abdeckung der Cochlea lässt sich das volle Hörpotenzial ausnützen. Die Natur dient uns dabei als perfektes Vorbild.“

Deshalb sind für MED-EL die Erhaltung des Restgehörs und der cochleären Strukturen sowie die elektrische Stimulation der gesamten Cochlea unverzichtbar. Der Vorteil für die Nutzer*innen: Sie können dadurch noch besser und vor allem natürlicher hören.2,3 Da die Hörschnecke nicht nur ein einzigartiges Organ ist, sondern auch jede Cochlea einzigartig in ihrer Größe und Geometrie ist, werden unterschiedliche Elektrodenlängen benötigt, um eine optimale Abdeckung für jede Patientin und jeden Patienten zu erreichen. MED-EL hat das erkannt und bietet daher schon seit vielen Jahren das größte Elektroden-Portfolio an, aktuell ergänzt durch die FLEX 34 Elektrode. Somit ist MED-EL der einzige Hersteller, der für jede Nutzer*in die passende Elektrode liefert, egal wie lang die Cochlea auch sein mag, mit Elektrodenlängen zwischen 20 und 34 mm.

Wird die Länge der Cochlea vor der Operation mit der neuesten Version 4 der otologischen Planungssoftware OTOPLAN genau bestimmt, kann die passende Elektrodenlänge für den Patienten gewählt werden. Die Anwender*innen benötigen dazu ein CT- oder MRT-Bild und mit einem Klick, erfolgt die Vermessung daraufhin automatisch.

„Eine präzise OP-Planung und Vorbereitung ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt – für die Operateure wie für die Patient*innen. Mit dieser einzigartigen Software und 3D-Visualisierung der Operationsschritte wollen wir Patient*innen die Angst vor der Implantation nehmen. Durch eine Vielzahl von Monitoring- und Sicherheitsystemen sind CI-Eingriffe heute sicherer und zuverlässiger als je zuvor“, sagt Gregor Dittrich.

OTOPLAN – die Möglichkeiten im Überblick – noch präziser und noch einfacher:

  • Automatische Vermessung der Cochlea auf Knopfdruck
  • 3-D-Darstellung der Implantate – jetzt auch mit BONEBRIDGE
  • Zusammenführen von CT- und MRT-Daten: prä- und post OP
  • Darstellung des Restgehörerhalts in 3-D

Zwei „Try-me-Stationen“ laden zum besseren „Begreifen“ der MED-EL-Hörlösungen und -Technik ein

An der ersten „Try-me-Station“ konnten Besucher*innen die OTOPLAN Planungssoftware einem Praxistest unterziehen und unter einem Mikroskop selbst eine Elektrode in eine künstliche Cochlea einführen. Darüber hinaus konnte mit Hilfe des sogenannten PMEI-Trainers die Positionierung von unterschiedlichen passiven Mittelohrimplantaten vorgenommen werden. Gezeigt wurden: Partialprothesen, Totalprothesen und Stapesprothesen.

Die zwei innovativen Audioprozessoren SONNET 2 und RONDO 3

Bei MED-EL können Nutzer*innen zwischen zwei innovativen Audioprozessoren wählen – RONDO 3 und SONNET 2. So unterschiedlich sie von außen wirken, ihre Gemeinsamkeiten überwiegen: Beide sind voll-gepackt mit der neuesten Technologie. Beide überzeugen mit einer Vielzahl an nützlichen Funktionen und beide zeichnen sich durch prämiertes Design und höchsten Tragekomfort aus. Das bedeutet für Nutzer*innen nicht nur eine herausragende Hörleistung bei der Umgebungsgeräusche automatisch unterdrückt werden können. Die Prozessoren lassen sich perfekt an jedes auf dem Markt verfügbare Hörgerät anpassen und auch das Streaming von Telefongesprächen, dem Fernseher und Musik ist möglich. Dass beide in 30 unterschiedlichen Designs verfügbar sind, lässt den Nutzer*innen viel Spielraum für einen individuellen Auftritt: von der unauffälligen Haaroptik bis zu bunten Motiven. Wir empfehlen die Seite „Audioprozessoren im Vergleich“ – hier können Nutzer*innen entscheiden, welcher Audioprozessor sich am besten für die jeweilige Lebenssituation eignet.

Audioprozessoren im Vergleich (medel.com)

Neu: Die Kampagne „Musik geht tiefer - mit MED-EL.“

Erstes Gesicht ist der im Januar 2023 CI-implantierte Bassist der Rockband Mallet Manfred Dünzl. Schon nach der ersten Anpassung ist er begeistert: „Ich höre den Bass gut. Fantastisch. I‘m happy!“. Sein Beispiel bestätige die MED-EL Philosophie und den hohen Anspruch betont MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich. „Die Musik ist die Königsdisziplin des Hörens und liegt uns besonders am Herzen. Wir denken, dass man nur mit einer vollständigen Abdeckung der Cochlea, optimalerweise im Rahmen einer individualisierten CI-Versorgung, das volle Hör-Potenzial ausnützen kann – von den hohen Tönen bis zum Bass. Zahlreiche klinische Studien bestätigen das.1“ Außerdem können durch die tiefe Insertion der Elektrode die Tonhöhen ähnlich wie bei Normalhörenden, der passenden Stelle in der Cochlea zugeordnet werden.

Hier noch ein umfassendes Interview mit Manfred Dünzl.

1 Für das Fachpublikum stellt MED-EL hier eine Übersicht von klinischen Studien zur Verfügung.

2 Kurz et al., 2022; 3 Maro et al., 2022.

Wichtiger Hinweis:

Im Rahmen des HNO-Kongresses konnte das MED-EL Team Dr. Ingeborg Hochmair auch noch persönlich zur Ehrung durch die IEEE Alexander Graham Bell Medaille 2023 gratulieren, einer der höchsten Auszeichnungen für Verdienste im Kommunikations- und Elektroniksektor:

Hohe Auszeichnung für Cochlea-Implantat-Erfinder Ingeborg und Erwin Hochmair (medel.com)

Aktuelles Bildmaterial finden Sie hier.

Pressemeldung zum Download


Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL weltweit mehr als 2.600 Personen aus rund 80 Nationen in 30 Niederlassungen.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 140 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com

MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH

Die MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH wurde 1992 als erste Tochterfirma des Innsbrucker Medizintechnik-Unternehmens MED-EL Medical Electronics in Starnberg gegründet. Über 170 Mitarbeiter*innen sind für Nutzer von MED-EL Hörimplantat-Systemen tätig und betreuen Kliniker, Audiologen, Techniker, Hörakustiker und Verantwortliche im Vertriebsgebiet Deutschland, Niederlande, Finnland und den ABC Inseln in den Niederländischen Antillen. Mehr Informationen unter www.medel.de

MED-EL Schweiz GmbH

Im Dezember 2017 wurde darüber hinaus die MED-EL Schweiz GmbH mit Sitz in Tägerwilen im Kanton Thurgau gegründet. Diese Niederlassung ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Medical Electronics in Innsbruck. Geschäftsführer der MED-EL Schweiz GmbH ist Gregor Dittrich. Das Schweizer Team ist für Nutzer von MED-EL Hörimplantat-Systemen tätig und betreut Kliniker, Audiologen, Techniker, Hörgeräteakustiker und Verantwortliche in der gesamten Schweiz. www.medel.com/ch

MED-EL Care & Competence Center GmbH

Die MED-EL Care & Competence Center GmbH mit Sitz in Starnberg ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH. Geschäftsführer der MED-EL Care & Competence Center™ GmbH und der MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH ist Gregor Dittrich. Mit den MED-EL Care Centern™ in Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt am Main, Hannover, München und Tübingen, sowie in Helsinki und dem niederländischen Utrecht erfüllt das Unternehmen den Anspruch eines lokalen Kompetenzzentrums und bietet Informationen rund um das Thema MED-EL Hörimplantat-Lösungen und Nachsorge. Speziell geschulte Experten bieten umfassenden Service und Informationen für Menschen, die bereits ein Hörimplantat nutzen sowie Menschen mit Hörverlust. Zudem unterstützt das Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken sowie durch qualitativ hochwertige Fort- und Weiterbildungsprogramme den gesamten Versorgungs- und Nachsorgeprozess. Öffnungszeiten der MED-EL Care Center™ und weitere Informationen zur MED-EL Care & Competence Center GmbH unter www.medel.de


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