

Beim orthodoxen Verfahren wird der Tee nach dem Pflücken für mehrere Stunden getrocknet. Anschließend werden die Blätter maschinell gerollt, was die Zellstruktur aufbricht und die ätherischen Öle freisetzt. Im nächsten Arbeitsschritt wird der Tee hoher Luftfeuchtigkeit und kühlen Temperaturen ausgesetzt. Dabei oxidiert der beim Rollen ausgetretene Zellsaft. Die Oxidation verleiht dem Tee später seinen charakteristischen Duft und sein Aroma. Je länger der Prozess anhält, desto stärker wird der Tee. Das anschließende Trocknen der Teeblätter bei mehr als 80 Grad Celsius unterbricht die Oxidation und sorgt für die bekannte schwarze Färbung des Tees. Nach dem abschließ-enden Sieben erfolgt das Sortieren nach den verschiedenen Blattgrößen. Das Spektrum reicht von Tees aus ganzen Blättern wie „Orange Pekoe“ über so genannte Broken Tees wie „Broken Orange Pekoe“ bis hin zu feinen „Fannings“ und „Dusts“, die für Teebeutel verwendet werden. Je kleiner der Tee ist, desto kräftiger und schnell färbender wird der Aufguss. Die lose verkauften Blatttees können nur nach der klassischen Methode hergestellt werden. Sie sind besonders mild und bekömmlich, da die Gerbstoffe und Koffein vom Wasser weniger ausgespült werden als aus gebrochenen Tees oder Teebeuteln.
In anderen Teeanbau-Nationen dominiert hingegen das so genannte CTC-Verfahren (Crushing-Tearing-Curling), welches zur zeitsparenden und industriellen Massen¬her¬stellung großer Teemengen entwickelt wurde. Nach dem Welken werden die Teeblätter in einem Arbeitsgang maschinell zerbrochen, zerrissen und gerollt. Durch das sehr starke Zerkleinern entstehen feine Körnungen, die hauptsächlich für Teebeutel verwendet werden. Der so produzierte Tee zieht schnell, ist stärker und enthält mehr Koffein.
Neben dem orthodoxen Verfahren setzen die Teebauern auf Sri Lanka auf weitere Standards, um die gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen. So wird während des Anbaus weitgehend auf Pestizide verzichtet. Ceylon Tee gilt daher als einer der reinsten Tees der Welt. Darüber hinaus setzt die verantwortliche Behörde, das Sri Lanka Tea Board, auf einen sozial und ökologisch verträglichen Anbau, von dem sowohl die Teebauern als auch die Pflückerinnen profitieren.
Weitere Informationen zu Ceylon Tee aus Sri Lanka unter
http://www.pureceylontea.com sowie http://www.ceylontea.com.pl/de.
Ceylon Tee von der Insel Sri Lanka steht für ausgezeichnete Qualität. Der rotgolden schimmernde Tee schmeckt vollaromatisch kräftig-würzig bis spritzig- lebhaft mit einer eleganten Milde. Sri Lanka ist mit knapp 300.000 Tonnen weltweit verkauftem Tee zweit-größter Tee-Exporteur der Welt und Exportweltmeister für orthodox verarbeiteten Tee.
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