

Inzell (mdi) – Im Winter ist Inzell Gastgeber zahlreicher namhafter Wettkämpfe. Die 2011 neu erbaute Max Aicher Arena ist Austragungsort für internationale Wettkämpfe wie Eisschnelllauf und Eisspeedway. Doch der sportliche Ferienort in den bayerischen Alpen ist nicht nur ein Mekka für Wintersportler und ihre Anhänger, sondern bietet aktiven Familien mit Kinderschneepark, Langlaufloipen und zahlreichen Ski- und Funsport-Einrichtungen ein abwechslungsreiches Urlaubsangebot im Winterparadies. Und das Beste: Dank der Inzell Card plus gibt es für alle Gäste obendrauf jede Menge kostenlosen Ferienspaß!
Max Aicher Arena - das wohl schnellste Eis der Welt
36 Millionen Euro, 7.000 Zuschauer, 8.990 Tonnen Stahl – die 2011 eröffnete Max Aicher Arena ist ein Bauwerk der Superlative. Sie hat das ehemalige Stadion am Zwingsee abgelöst und gilt bereits jetzt dank ihrer weltweit einmaligen Rundumverglasung, als neues, unverwechselbares Symbol für den Eissportstandort Inzell. Die Eisspeedway-Weltmeisterschaft, bei der Motorräder mit 130 Sachen über das Eis flitzen, ist das wohl rasanteste Erlebnis in der Halle. Schlittschuhbegeisterten Laien steht die große Eisfläche bereits ab Ende Oktober zur Verfügung. Die perfekte Zeit, um noch in der Herbstsonne einmal in den Spuren der in Inzell geborenen Eisschnelllauf-Weltmeisterin Anni Friesinger zu fahren, denn für Hobbysportler ist auch die 400-Meter-Bahn zu bestimmten Zeiten frei gegeben. Ein Besuch einer der exklusiven Themen-Saunen des Badeparks im Anschluss oder ein Stamperl selbstgebranntes „Geistliches“ bei den einheimischen Gastwirten hilft gegen kalte Füße.Auf zwei Bretteln bergauf, bergab und geradeaus: Skisport für die ganze Familie
Der Inzeller Kinderschneepark ist ideales Übungsgelände für die ganze Familie. Wer das Abfahren vom Minihügel schon beherrscht, testet das Eskimo-Leben im Iglu, spielt im Figurenpark oder dreht eine Runde auf dem Schneekarussell. Speziell Kinder lernen in Inzell spielend Skifahren. Sehr zur Freude der Eltern, die in der Zwischenzeit entweder selber ein paar Runden auf der Loipe drehen oder bei einem Glas Punsch gemütlich zuschauen! Etwas größere Skihasen üben das Abfahren an den Kessel-Liften. Kein Schlangestehen, ohne Eile auf die Piste: Anfänger und Familien mit Kindern sind hier genau richtig. In der Halfpipe üben zukünftige Snowboarder. Und dank Flutlichtanlage darf der Ausflug ruhig mal etwas länger dauern. Zum Aufwärmen geht es hinterher in die gemütliche Kessel-Alm zum traditionell-bayerischen Schweinsbraten mit Knödel und einem selbstgebrannten Klaren zum Nachspülen.
Auch fortgeschrittene Pulverschneefans, Carvingfreunde und Boardermeister kommen auf ihre Kosten: Inzell liegt in der Nähe vieler bayerischer und österreichischer Ski-Gebiete wie der Winklmoosalm/ Steinplatte (30 km), dem Kitzsteinhorn-Gletscher (70 km) oder dem Skizirkus in Saalbach-Hinterglemm (70 km).
Darüber hinaus finden Gäste rund um Inzell über 30 Kilometer gespurte Loipen vor. Auf vier der fünf landschaftlich besonders reizvoll gelegenen Langlaufrunden ist sowohl Skaten und als auch klassischer Langlauf möglich. Die Loipen sind in einer Wintersportkarte detailliert beschrieben. Kurse und Ausrüstung gibt es vor Ort.
Funsport in Weiß – Snowtubing und Airboarden
In Inzell geht es auf vielen Wegen den Berg hinunter, manche davon sind Adrenalin pur. Mit dem Airboard, einem Luftkissen auf Kunststoffkufen, ist die Piste besonders nah. Bäuchlings geht es mit der Matte den Berg hinunter. Während kleine Schanzen als Schikanen direkt vor der Nase auftauchen, spritzt der Schnee ins Gesicht. Auch Snowtubing ist nichts für schwache Nerven. Die entspannte Liftfahrt für Fahrer und Snowtube, einem großen Gummireifen, täuscht. Denn Bremsen und Lenken sind unmöglich, wenn es anschließend in einem 150 Meter langen Schneekanal den Berg hinunter geht.
Rodeln und Wellness-Wandern in der Winterpracht
Nicht immer muss der Winter auf „Bretteln“ erlebt werden. Dank der weißen Pracht wird das ganze Inzeller Tal schnell zum großen Abenteuerspielplatz, Schneeballschlacht mit Opa inklusive. Oder wie wäre es mit einem Rodelwettkampf? Schon der Aufstieg zur Naturrodelbahn am Forsthaus Adlgaß ist ein Erlebnis. In der Ferne plätschert der Frillenseebach, im stillen Bergwald knarzen die Schritte im Schnee. Und dann: 600 Meter den Berg hinunter. Ob sportlich in die Kurven gelegt oder gemütlich zurückgelehnt – am Ende steht für alle großen und kleinen Rodler eine sanfte Landung im Schneehügel.
50 Kilometer geräumte und gewalzte Winterwege bieten darüber hinaus die Möglichkeit zum zeitgemäßen Wellness-Wandern und Nordic Walken. Hast und Eile bleiben außen vor, wenn die Gäste durch das verschneite Tal stapfen. Am Ende des Wandertages machen sich Entspannung und wohlige Müdigkeit im Körper breit. Eine etwas sportlichere Gangart erleben Urlauber beim Schneeschuhwandern, das auch jenseits der Straßen und Wanderwege auf unberührten Schneeflächen möglich ist. Beim Snow-Trekking führt die Tour sogar durch die Nacht, der Weg nur beleuchtet durch eine Stirnlampe. Einführungskurse und Ausrüstung vor Ort.
Alles auf eine Karte: Kostenlose Freizeitangebote nutzen mit der Inzell Card plus
Wer seinen Aufenthalt bei einem der über 200 teilnehmenden Gastgebern bucht, erhält die Inzell Card plus und mit ihr jede Menge kostenloser Freizeitangebote – z. B. freien Eintritt ins Hallenbad mit Saunalandschaft, Tickets für die Rauschberg- oder Hochfellnseilbahn, Skibetrieb auf der Kesselalm inklusive Snowtubes, freier Eintritt in Museen und zum Publikumslauf auf dem Eishockeyfeld in der neuen Max Aicher Arena oder freie Fahrt mit dem Regionalverkehr Oberbayern innerhalb der Regionen Chiemgau, Chiemsee und Berchtesgadener Land.
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Gerhard Steinbacher
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